Yoga mit therapeutischer Ausrichtung

 

"Alles will heilen."

 

Dieser Satz, den mein Lehrer am Beginn meiner Yogatherapie-Ausbildung eher beiläufig gesagt hat, hat mich sehr berührt. Er ist für mich persönlich wichtig geworden und prägt meine Arbeit als Yogalehrende. Ich glaube fest an die Ressourcen und Möglichkeiten, die jedem Menschen - seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele - innewohnen. Und daran, dass alle Lebensprozesse ganz natürlich in Richtung Gesundheit und Balance drängen. Yoga kann dabei eine wunderbare Unterstützung sein.

 

Auf einer ersten Ebene können die Werkzeuge, die uns Yoga zur Verfügung stellt (Körper-, Atem- und Meditationsübungen), dazu beitragen, ein körperliches, geistiges oder seelisches Ungleichgewicht zu mildern und Beschwerden zu reduzieren.

Wenn die ersten Erfahrungen auf der Matte zeigen, dass diese einfachen Werkzeuge hilfreich sind (was mittlerweile auch seriöse Studien belegen), entfaltet Yoga seine Wirkung auf einer zweiten Ebene: Die mit einer Erkrankung einhergehenden Emotionen, Ängste, Frustration oder Sorgen werden leichter bewältigbar. Eine verbesserte Wahrnehmung und eine innere Haltung der Akzeptanz ermöglichen einen neuen Umgang mit Schmerzen oder problematischen Gefühlen. Und wir dürfen die Erfahrung machen, dass wir über genügend Ressourcen verfügen, um selbst Einfluss nehmen zu können.

 

Zwei Dinge sind aber notwendig, damit Yoga therapeutisch wirken kann:

 

1. Die Yogapraxis muss individuell gestaltet werden. D.h. die Übungen werden den Möglichkeiten und Grenzen eines Menschen angepasst und immer wieder verfeinert. (Einfache Rezepte, die versprechen, dass diese Übung gegen jene Beschwerde verlässlich hilft, sollte man mit Vorsicht genießen.)

 

2. Ohne selbständiges, regelmäßiges Üben geht es nicht. Wobei es natürlich das Ziel ist, die Praxis so zu gestalten, dass sie sich in den individuellen Alltag gut einfügen lässt. 5x pro Woche 15 min. sind im Zweifelsfall besser als 1x pro Woche 60 min.

 

 

Wie deine individuelle Praxis, dein Yoga aussehen kann,

können wir gemeinsam herausfinden!

Für einen Termin oder mehr Information kontaktiere mich gern.

 

Ich verstehe Yoga als ergänzende Therapieform -
die den Besuch bei einem Arzt nicht ersetzen soll oder kann!