Geist & Seele

 "Es gibt hunderte Yoga-Definitionen,

 aber die wichtigste ist die, die sagt:

Yoga bewirkt eine Veränderung

der Eigenschaften unseres Geistes."
(Desikachar)

Obwohl Yoga heute vor allem wegen seiner positiven Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit bekannt ist, ist es bereits im Yogasutra als Wissenschaft des Geistes definiert: yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ( dt.: "Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der dauernd sich verändernden mentalen Muster" - R. Skuban; "Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen." - B. Bäumer)

 

Achtsamkeit, Akzeptanz, eine heilsame Ausrichtung der eigenen Gedanken, das Erkennen und Verändern negativer mentaler Muster  - all diese Dinge sind seit jeher Bestandteile des yogischen Übungsweges und Yoga-Psychologie bietet viele nützliche, praktische Werkzeuge für den Umgang mit Ängsten, Zweifeln und starken bzw. schwierigen Emotionen.

 

Yoga im Hinblick auf seine heilsame Wirkung für Geist und Seele vermehrt einzusetzen, ist mir persönlich ein großes Anliegen. Ich verstehe Yoga dabei nicht als Alternative, aber als wertvolle Ergänzung zur Psychologie und Psychotherapie. Fundierte Anleitung dazu erhalte ich u.a. von meinem Lehrer Ganesh Mohan im Rahmen meiner vierjährigen Yoga Therapie Ausbildung oder Regina Weiser, die seit vielen Jahren Yoga in der Arbeit mit traumatisierten Menschen einsetzt. Zudem bin ich vernetzt mit YogatherapeutInnen und PsychotherapeutInnen, die dieses Anliegen mit mir teilen.